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    Schwerpunkt Kunst / Vernissage

    Die Albschule malt

    Ermutigt durch Anerkennung und Erfolge bei Wettbewerben und Ausstellungen, beschloss die Albschule 1993 eine großangelegte Unterrichts-einheit „ Wir malen“.
    Neu waren die großformatigen Keilrahmen, die in der Werkstufe angefertigt wurden, die verwendeten Farben mit hoher Intensität und die selbst hergestellten Staffeleien.
    SchülerInnen und LehreInnen fühlten sich in der Welt der Farben zunehmend wohler und es wurde eine Vernissage organisiert, die große Beachtung bei Freunden und Bekannten, aber auch bei ansässigen Künstlern fand, die unsere Schule bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht kannten.
    Es folgten Ausstellungen 1996 im Zusammenhang mit einem Nachtmarkt, und im Februar 1999 die erste große Vernissage.
    Seit 1995 ist eine ständige Ausstellung im Städtischen Klinikum und daneben ist die Teilnahme an Ausstellungen, wie z.B. „Schulkunst“ selbstverständlich.
    In der unbefangen, weitgehend unreflektierten Art und Weise des Umgang mit Farben und Formen wird eine Begeisterung sichtbar, die unmittelbar auf den Betrachter überspringt.
    Beim Betreten des Schulhauses wird augenfällig, dass das großformatige Malen aus dem Unterrichtsalltag der Albschule nicht mehr wegzudenken ist.
    Es folgten weiter Vernissagen bei denen sich die interessierte Öffentlichkeit ein Bild von der künstlerischen Arbeit der Kinder und Jugendlichen machen konnte.
    Die Exponate waren käuflich zu erwerben und wer Wert auf Originale legte konnte hier zu erschwinglichen Preisen ungewöhnliche Unikate mit nach Hause nehmen.

    Kunst

    Interview in der Klasse 9a von Frau Arzt

    Frage an die Schüler/innen: Was bedeutet für dich Kunst“?

    Nabil: Es ist für mich ein tolles Fach und dass es mir Spaß macht, Kunst zu machen. Vieles geht mir dabei durch den Kopf. Ich bin ein Fantasiemaler, so etwas in der Richtung. Wenn ich so ein Bild gemalt habe, geht es mir immer gut. Ohne Kunst kann man sich nicht die Nerven herunter kurbeln. Man lernt daraus, man kann sich ausleben. Wenn es keine Kunst gäbe, wäre die Welt untergegangen. Es hat eine richtige Bedeutung für uns. Ohne Kunst wäre alles traurig.

    Jasmin: Kunst bedeutet für mich, Bilder anzukucken. Kunst macht mir Spaß, weil es so faszinierende Sachen gibt. Ich fühl mich wohl, kein Stress, ich kann meine Aggressionen ausleben. Da nehm` ich ein Blatt und mal irgend was drauf, was mich beschäftigt, dass ich mich dann abrege. Meine bevorzugte Farben sind rot und gelb. Keine Kunst wäre schrecklich.

    Anil: Bunte Bilder und noch tolle Farben. Ich male gerne, weil es viel Spaß macht. Das finde ich irgendwie schön. Wenn ich den Eifelturm male, habe ich schöne Gefühle. Ich male auch für meine Freunde. Am liebsten male ich Autos, Züge, Straßenbahnen, Busse, Flugzeuge und Häuser. Wenn ich am Tisch sitze und male, ist es ein gutes Gefühl.

    Swenja antwortet auf diese Frage mit den Worten:

    Ich sitz hier am Tisch, schreibe was, würde gern Bilder malen mit meiner Mama, Mickymaus. Ich mal spielen. Ich spiel. Male am liebsten mit Stift.

    Frage: Was malst du am liebsten“?

    Swenja: Die Maus, am liebsten mag ich Nadja meine Puppe.

    Frage: „Welche Farbe magst du am liebsten“?

    Swenja: Ernie und blau.

    Kevin: Des isch halt schön, schön gemalt – und wenn des halt Kunst isch, dann isch es sehr teuer.

    Frage: „Was empfindest du, wenn du malst“?

    Kevin: Die schöne Farben nehm ich halt und dann mal ich drauf los. Kritzel-Kratzel ist manchmal Kunst. Ich empfinde gar nichts dabei. Des wird dann anders, die Farben beim Bild. Wenn ich jetzt ne andere nehm, ne ecklige Farb, wie schwarz oder rosa. Ich mal nicht so gern. Wenn sei muss, dann mach ich´s halt.

    Arzt: Kunst ist die Inspiration meiner Gedanken.

    Bauchgefühle, Empfindungen, Vorstellungen und Gedanken nehmen Farben und Formen an. Der Verstand öffnet sich, es entsteht Kunst.